Freitags isst man Fisch

Der erste Nikola-Rührmann-Krimi

Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis 2010

Freitags isst man Fisch ist für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 in der Kategorie Debütroman nominiert worden.

Der Preis wird jährlich in mehreren Kategorien von der Autorengruppe das Syndikat verliehen und gehört zu den renommiertesten Krimipreisen der deutschprachigen Krimiliteratur. Der Preisträger unter den fünf Nominierten wird auf der Abschlussgala des Krimifestivals Criminale in der Nordeifel am 11. September 2010 verkündet und geehrt.

Nominiert

Tod an der Elbe

Man nennt sie Nik oder Nikolaus. Sie studiert Physik und ist Spezialistin für Stegreif-Zitate. Und sie hat sich frisch verliebt, in einen blonden Engel mit politischen Plakaten unterm Arm.

Nikola Rührmann, trinkfeste Studentin und Zahlenfetischistin, möchte gern die schöne Julia beeindrucken. Darum verpflichtet sie sich, den Tod des Kommilitonen Kai aufzuklären. Wozu kennt sie schließlich Leute wie Asphalt-Wilfred und Taxi-Christian, die stets das Ohr am Puls der Stadt haben? Aber kaum hat Nikola eine Fährte aufgestöbert, der zu folgen sich lohnt, da wird sie handgreiflich schachmatt gesetzt. Und kurz darauf ist ihr Hauptverdächtiger tot.

Mein Kopf fühlt sich an wie ein Nadelkissen. Ich reibe mir die brennenden Augen. Ich ziehe den Brief aus dem Couvert. »Zu unserem Bedauern«, steht da, und: »Trotz mehrfacher Mahnungen«, und so weiter und so fort, kurz: Salzstange ist gekündigt worden, weil er seit Monaten keine Miete mehr gezahlt hat. Der Brief muss ein herber Schlag für ihn gewesen sein, für mich ist er so belebend wie eine Messerspitze Chili. Ich habe dank der Wohnungsgenossenschaft Salzstanges Adresse. Und ich habe sogar seinen Schlüssel. Hier. In meiner Jeansjacke. Was liegt näher, als hinzufahren und nach Spuren zu suchen, um rauszubekommen, wen er mit seinen rätselhaften Sätzen gemeint hat? Ich sage sie wieder vor mich hin, als könnte die Wiederholung sie entschlüsseln: »Von mir hatten sie nur den Namen. Für den Rest sind die verantwortlich.«

Klar, dass Nikola jetzt nicht mehr locker lässt. Sie folgt abwechselnd der Spur und ihrer Herzdame, gerät in wilde Straßenschlachten und auf Abwege, deckt Lügen auf – und schwebt unvermittelt selbst in Lebensgefahr! Der brisante Krimi spielt im Sommer 1989 überall in Hamburg. Spritzig, noir und ein bisschen amourös erfasst er den lebendigen Puls der großen Hafenstadt und ihrer vielfältigen Milieus.

Nikola Rührmann geht dem Tod eines jungen Mannes nach, um die schöne Julia zu beeindrucken. Forschend durchstreift sie Hamburgs Viertel und Milieus, stößt auf allerlei Ungereimtheiten und legt sich mit der Hamburger Giftmüll-Mafia an …

Bohnet Pleitgen steht für das Autorengespann Ilja Bohnet und Ann-Monika Pleitgen. Er promovierter Physiker am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY, sie Schauspielerin und Managerin ihres Mannes Ulrich. Beide seit knapp vierzig Jahren Mutter und Sohn. Beim Schreiben tauschen sie die Rollen gelegentlich. Sie leben mit Mann, Frau und Enkelsohn in Hamburg.

Cover

Bohnet Pleitgen
Freitags isst man Fisch
Deutsche Originalausgabe
Ariadne Krimi 1177
ca. 250 S., br., 11,5 x 18 cm
ca. 11 € [D],
ISBN 978-3-86754-177-0.
Im Buchhandel erhältlich.

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Pressemappe.pdf

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